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...am Postplatz 3 in Bautzen!

Der Weg zur "alten Post" nach Bautzen


Die Entwicklung der Post, später auch des Fernsprechwesens und der Telegrafie führten in Deutschland Ende des 19-Jahrhundert zu einer regen Bautätigkeit. In den Innenstädten oder in Bahnhofsnähe entstanden repräsentative Postämter. Auch in Bautzen wurde ein Hauptpostamt gebaut. Der Platz erhielt den Namen danach. Am Ende des 2. Weltkrieges brannte das Haus mit allen seinen Einrichtungen vollständig aus. Wenige Jahre danach entstand an gleicher Stelle ein modernes Gebäude, welches noch heute den Postplatz wesentlich prägt.

Das Besondere am Haus...

Neben  einer   interessanten Architektur bietet das  Postgebäude innen und außen viele interessante Details. Das Sgraffito des Malers Emil Pischel  aus Ostritz  an der westlichen Turmfassade zeigt die Postboten auf den fünf Kontinenten und eine sie begrüßende  katholische  Sorbin  (Foto).  Die Glasmalerei “Die Post im  Wandel der Jahrhunderte” im Foyer schuf  die Firma Lucas aus  Zittau nach Entwürfen von Karl W.Schmidt. Sehenswert ist auch das Wandgemälde des Schreiberplanes in der Postkantine sowie der  Kultursaal und   Turmzimmer.  Im Gebäude  spürt man noch die vergangene Postepoche.  Der  Wandel zur  neuen Funktionalität  ist aber  überall  sichtbar.

Entwicklung & Vorteile einer Nutzung

Die Erbauer des Postamt legten großen Wert auf eine nachhaltige  Funktionalität. Davon zeugen die geringen baulichen Veränderungen, die seit der Fertigstellung im Jahr 1953 erfolgten. Das Haus lebt nicht nur von seiner zentralen Lage, sondern auch von der ausgezeichneten Infrastruktur. Die hellen Büro- und Gewerbeflächen werden durch Konferenzräume ergänzt. Ein größerer Saal bietet die Möglichkeit von Veranstaltungen.  Die Anlieferung  erfolgt auf dem Hof.  Parkplätze stehen  am Tage eingeschränkt zur Verfügung. Nachmittags kann  unbegrenzt  geparkt  werden. Die Umwandlung von einer  Behörde hin zur multifunktionalen Nutzung erforderte  viel Kreativität. Inzwischen  entwickeln sich  zwischen den 36 Mietparteien  verschiedene Synergien. Intensives Marketing sichert die Bedeutung des Standortes. Durch moderate Mieten und ein abgestimmter Branchenmix wird die Attraktivität des Hauses weiter erhöht. Seit Oktober 2017 führen Mitarbeiter des Sächsischen Zentrums der Kultur- und Kreativwirtschaft monatliche Beratungsgespräche. Damit wird die Alte Post außerdem Anlaufstelle für kreative Köpfe.